LX 50 startet unzuverlässig

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    • LX 50 startet unzuverlässig

      Meine LX 50, Baujahr 2005, blieb Ende Mai liegen und ließ sich nicht mehr starten.
      Die Werkstatt des Vertrauens einer Freundin erneuerte für 500 Euro die gesamte
      Zündanlage.
      Danach ging es so leidlich, aber immer öfter ließ sie sich nicht starten,
      fast immer wenn meine Frau damit fuhr, aber auch ein oder zweimal bei mir.
      Nach Ausbau und Trocknen der Zündkerze ging es dann.

      Zurück zur Werkstatt haben die auf Garantie den Vergaser gereinigt und eine
      neue Zündkerze eingebaut. Der Schrauber ist drei Tage mit der Vespa gefahren
      und hat sie für in Ordnung befunden mit übergeben.

      Ich kriege sie jetzt gestartet, aber meine Frau nicht. Bei ihr säuft sie sofort ab,
      und ich kriege sie nach so einem Versuch auch nicht mehr an
      (bzw. nur nach Trocknen der Zündkerze). Am nächsten Tag startet sie aber
      (bei mir) wieder normal.

      Was der Unterschied beim Starten zwischen mir und meiner Frau ist, ist
      mir nicht klar, ich betätige den Startknopf ganz kurz, sie hält länger
      drauf, aber vielleicht ist das nur Zufall. Sollte bei einem E-Starter
      ja eigentlich nichts falsch zu machen sein.

      Außerdem, wenn die Vespa ein oder zwei Tage stand und es kalt und feucht ist,
      kann ich sie starten, sie muss dann aber ein bis zwei Minuten im Leerlauf tuckern,
      sonst geht sie beim Gas geben sofort aus.

      Die Batterie ist etwas schlapp, im Leerlauf ist das Licht deutlich dunkler,
      ansonsten geht alles.

      Wer hat eine Idee?

      Kann es der E-Choke sein?
      Wenn ja, wo kriegt man das Teil gekauft?
    • Vepa LX - e-choke überprüft

      Könnte der E-Choke sein, eventuell auch falsche Vergasereinstellung. Tritt das Problem auch bei warmem Motor auf?
      Bei warmem Motor fährt sie wie eine Nähmaschine. Allerdings manchmal gibt's das
      Problem, dass sie beim Starten absäuft aber auch, wenn sie am selben Tag schon mal gefahren ist.

      Ich habe heute mal die Batterie aufgeladen, weil sie vor ein paar Tagen bei erfolglosen Startversuchen
      ziemlich strapaziert wurde, und den E-Choke ausgebaut und getestet.

      Es ist der Dellorto E-Choke, er hatte einen Widerstand von 4,5 Ohm, hat aber gut funktioniert:
      nach Anschluss an die Batterie wurde er warm und hat sich von 22mm im kalten Zustand auf
      27mm im warmen ausgefahren.
      Ich denke mal, dass er o.k. ist, obwohl ich für den E-Choke der ET gelesen habe, dass der Widerstand um die 35 Ohm liegt.

      Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
      1) eine kleine abgeschabte Stelle an dem Messingzylinder hinter der Nadel, die habe ich mit Stahlwolle poliert und
      den Zylinder ganz leicht eingefettet, da ich vermute, dass er vielleicht hängengeblieben ist.
      2) die Gummimanschette über dem Vergaser lag zusammengeknüllt daneben, hatte die Werkstatt anscheinend nur
      lieblos draufgestülpt. Ich habe das Ding so gut es ging ordentlich platziert, die Leitungen durch die vorgesehenen
      Öffnungen gesteckt und den Gummischlauch wieder in dem großen Loch oben befestigt. Ich vermute mal, dass
      da warme Luft auf den e-Choke geblasen wird, um ihn auszufahren.

      Heute war es warm, da ist sie einwandfrei gestartet, vor der Bastelaktion, dabei sogar "mit ohne"
      Batterie und danach auch.

      Da der Choke aber im kalten Zustand immer "drin" ist, kann ich mir nicht erklären, wieso der Probleme beim Starten
      machen soll. Eigentlich doch eher beim Fahren mit warmem Motor, wenn er kaputt ist und nicht mehr ausfährt, oder?

      Gibt es eigentlich Bilder, wie die Gummikappe über dem E-Choke vorschriftsmäßig montiert wird?
      Mein Buch von H. J. Schneider ("Vepa ET, LX, ...) schweigt sich da leider aus...
    • Da du dich etwas besser mit dem Maschinchen auszukennen scheinst, ist es vielleicht überflüssig, aber ich hatte damals, als meine S50 noch ganz neu war, ähnliche Symptome.
      Bei mir, lag es daran, das ich beim Start aus Gewohnheit immer etwas am Gasgriff gezogen hab (ich hatte vorher ne "alte Möhre" die ohne Gas nicht angesprungen ist)... und daraufhin ist der Motor abgesoffen. Nicht jedesmal, aber doch recht häufig... Solange, bis ich meine Gewohnheit mal hinterfragt und abgelegt hatte, war ich oft der Verzweiflung nahe, denn dann nützt ja auch der Kickstart nichts...

      Wie schon gesagt, vielleicht ist mein Kommentar völlig unnötig, aber vielleicht liegts ja auch an solch unreflektierten Verhaltensweisen, wie bei mir, und nicht an der Technik.