Rollerunfreundlichste Stadt Augsburg

  • Ich komme aus München und fahre eine Vespa S125 3v . Bei meinem letzten Ausflug nach Augsburg wurde ich von dem "Vorurteil" Augsburg sei extrem spießig und dämlich wieder mal bestätigt.
    Ich wollte meine Vespa in der Maximilianstr. abstellen dort ist auf der Straße ein kleiner bereich mit Motorrad Stellplätzen, die natürlich alle belegt waren.
    Daraufhin stellte ich die Vespa auf den 4-5 Meter breiten Gehweg ab. In diesem Bereich sind Fahrradabstellstangen quer auf dem Gehweg montiert.
    Diese wahren alle frei und die kleine Vespa hat nicht mehr platz benötigt wie ein abgestelltes Fahrrad.
    Als ich von meinem Einkauf wieder kam, hatte ich einen Strafzettel über 20 Euro.
    Bei meiner nachfrage bei der Verkehsüberwachung Augsburg bekam ich zur Antwort das sei doch alles rechtens , ich müsse hald ein Parkticket lösen und auf der Straße parken.
    Ich meinte darauf das das bei Autofahrern gar nicht gut ankommt wenn man mit so einem kleinen Roller einen Autostellplatz blockiert. Da wird schon mal ein Roller von Autofahrern unsanft zur Seite gestellt.
    Das sei mein Problem , so die Verkehrsüberwachung Augsburg.
    So etwas ist mir in München noch nie passiert. Gut das ich in München wohne. Manchmal stimmen Vorurteile doch!

  • Du darfst meines Wissens auf dem Gehweg parken, es muss jedoch soviel Platz sein das ein Kinderwagen vorbeigeschoben werden kann. Wie lautet den der Verstoss den Du begangen haben sollst? Der sollte ja auf dem Stafzettel zu finden sein.
  • ... und ich bin immer davon ausgegangen, dass ich mein Kraftrad sogar von der Straße entfernen MUSS, wenn ich es parke. So habe ich es zumindest in der Fahrschulen gelernt.


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  • Der Tatvorwurf der Verkehrsüberwachung lautet:
    Tatvorwurf- 112402 Sie parken verbotswidrig auf dem Gehweg.
    Konkretisierung: Fahrzeug komplett auf dem Gehweg geparkt.
    Fahrzeugart : Kleinkraftrad ( Moped , Mokick , Mofa ) Piaggio.
    Ich würde sehr gerne dagegen widerspuch einlegen , aber dann wird wahrscheinlich ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Dann wird man irgendwann vorgeladen , und ich muss 60 km nach Augsburg fahren und dazu auch noch frei nehmen, das wegen 20 Euro.
    Damit rechnen die auch bei auswärtigen ,das das keiner macht und brav bezahlt. Darum ärgere ich mich um so mehr. Das ist nur echte Geldbeschaffung einer klammen Stadt.

  • Geldmacherei ist das einfach nur.
    Am besten nicht darüber nachdenken, sonst muss man sich nur noch mehr ärgern! :cursing:

    Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen
    sie dich und dann gewinnst du. (Gandhi)

  • Hatte das gleiche in Oberhausen ! (allerdings mit einer 50ccm= Versicherungskenz.)
    Habe einen Einspruch verfasst und in die Begründung reingeschrieben das es sich um ein FmH(Fahrrad mit Hilfsmotor) handelt.
    Ich habe nichts mehr davon gehört :D .


    Bei einer 125iger(Amtl.Knz. :cursing: ) siehts etwas anders aus! Bei vorhandener Rechtschutzvers. einfach mal deinen Anwalt fragen.